Streichholzschachtelschränkchen

Ich bin ja ein riesen Pinterest-Fan… und da geht der Ärger auch schon los.

Da kann man wunderbar etwa 17334 tolle Dinge in der Minute entdecken, von denen man ungefähr 17332 unbedingt ausprobieren und/oder nachmachen muss will. Also, zumindest, wenn man ich ist. Und jetzt bin ich das ja nun mal.

Dabei isses auch völlig nebensächlich, ob dieses Dings völlig unnötig, unbrauchbar, sinnlos und überflüssig ist.

Ist es bunt? Ist es niedlich? Sieht es vielleicht lecker aus? Ist es machbar? Egal… ICH WILL ES!

So, wie dieses Streichholzschachtelschränkchen eben:

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Falls es Euch packt und Ihr mir nachbasteln wollt, will ich Euch gern erzählen, wie ich es gemacht hab’.

 

Ihr braucht folgendes:

  • 12 Streichholzschachteln (oder mehr, Hauptsache die Anzahl ist durch 4 teilbar)
  • 2 Leinwandkartons (oder eine andere Art fester Pappe)
  • kleine Perlen (oder etwas, das Ihr als Schubladenknauf verwenden wollt), so viele, wie Ihr Schachteln habt
  • hübsches Papier (eventuell geht auch Acrylfarbe, das hab’ ich allerdings noch nicht versucht)
  • Heißkleber/Sekundenkleber/Bastelleim (mit was auch immer Ihr gerne arbeitet)
  • ein paar Wäscheklammern zum fixieren können auch nicht schaden

Zuerst hab’ ich die kleinen ‘Schubladen’ aus den Schachteln genommen und je 3 dieser aufeinander geklebt und zum trocknen mit Klammern fixiert.

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Anschließend hab’ ich meine Schubladen mit ‘Knöpfen’ versehen.

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Dann habe ich meine Schachteltürme auf dem Leinwandkarton ausgerichtet und mir markiert, wo ich ausschneiden muss. Ungefähr so:

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Die Pfeile zeigen in die Richtung(en), in die die Schubladen sich öffnen lassen sollen. Ich hoffe, das ist verständlich. :D

Dieses Stück Karton (oder Pappe) braucht Ihr 2x, als Boden und als Deckel.

Bevor Ihr nun aber alles zusammen klebt, vergesst nicht, das Ganze erstmal hübsch einzuschlagen oder anzupinseln. Ich möchte fast behaupten, dass da Eurer Phantasie nur wenige Grenzen gesetzt sind, wenn überhaupt. Ich hab’  ein Papier benutzt, das mir irgendwann mal bei Woolworth ins Körbchen gehüpft ist.

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(Zum trocknen immer alles hübsch fixieren!)

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Ich hab’ ganz bewußt bei zweien meiner Schachteltürmchen je eine Reibefläche frei gelassen, so dass man die Streichhölzer auch noch nutzen kann. Selbstverständlich könnt Ihr, für eine schönere Optik, die Schachteln komplett bekleben.

 

Zum Schluss bleibt eigentlich nur noch, alle Teile ordentlich miteinander zu verleimen (so, wie oben mit den Pfeilen angedeutet). Ich denke, das erklärt sich von selbst.

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Tadaa, fertig ist das Schränkchen! Ganz so nutzlos isses dann übrigens gar nicht: man kann darin super z.B. Haarnadeln aufbewahren. Oder man packt eine zweite Etage drauf und macht einen Mini-Adventskalender draus (Warum nicht schon mal an Weihnachten denken. So kurz vor Ostern. *hust*).

Ich bin mir sicher, Euch fällt da auch noch einiges ein.

Viel Spaß beim basteln!

 

Euer Goo :)

 

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One thought on “Streichholzschachtelschränkchen

  1. Oh das ist herrlich und ruft Kindheitserinnerungen wach! Genauso ein Schraenkchen hat mir meine Mama vor vielen Jahren als Adventskalender gemacht, der dann hinterher als Puppenmoebel diente. Allerdings sine deine Farben sehr viel schoener! Die Pinterestbessessnheit teile ich uebrigens auch, hab letzte Woche erst darueber geschrieben… Aber hey, man goennt sich ja sonst nix!

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