Apfel-Käsekuchen mit Zucker-Zimt-Kruste

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3 mittelgroße Äpfel
25g Zucker
1/2 TL Zimt
200g Mehl
1 Pck Backpulver
1 Pck Vanillezucker
200g Zucker
1 Prise Salz
175g Frischkäse
2 Eier
120g weiche Butter
1 EL Zitronensaft
etwas Zucker und Zimt zum bestreuen
etwas Paniermehl
Rosinen, Rum(aroma), […] je nach persönlichem Geschmack

Ø26 Springform
Backpapier
Alufolie
etwas Butter o.ä. zum fetten der Form

Die Äpfel schälen, entkernen und zuerst in Scheiben, dann in schmale Stifte und danach in (sehr) kleine Würfel schneiden. Diese mit 25g Zucker und dem Zimt bestreuen, mit der Hand ordentlich vermengen und beiseite stellen.

Die “trockenen” Zutaten in eine Schüssel sieben und durch hin und her rütteln etwas miteinander vermischen.

In einer anderen Schüssel den Frischkäse, die Butter, Eier und den Zitronensaft mit einem Handrührgerät zu einer glatten Masse verarbeiten. Anschließend das Mehlgemisch unter rühren nach und nach zufügen.

Die Äpfel gleichmäßig unter den Teig heben. (Optional können hier noch Rosinen, Rum(aroma) oder ähnliches beigefügt werden.)

Die Springform gut fetten und mit etwas Paniermehl abstreuen. Den gesamten Teig einfüllen und glatt streichen.

Im (vorgeheizten) Backofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 35 Minuten mit Alufolie bedeckt backen. Dann die Folie entfernen, mit einer Zucker-Zimt-Mischung bestreuen und weitere 35 Minuten (+/-) backen. (Stäbchenprobe machen!)

Guten Appetit! :)

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Enchiladas a la Goo

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Man nehme:

– 8 Tortillas
– 500 g Fleisch (Schwein, Rind, Geflügel oder Hack)
– 1 bis 2 Zwiebeln
– 2 Paprika
– 1 kleine Dose Mais
– 1 Dose Kidney-Bohnen
– 2 Dosen (stückige) Pizzatomaten
– frischen Knoblauch (nach belieben)
– frische Chilis (Menge nach belieben)
– 1/2 Tube Tomatenmark
– 1 Becher Creme Fraiche
– (mindestens) 200 g geriebenen Käse
– Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano, gemahlenen Kümmel, Chilipulver, Tabasco

und eine große Auflaufform.

Schneidet alles (Zwiebeln, Paprika, Chilis und auch das Fleisch, falls Ihr kein Hack nehmt) in kleine Würfel (nicht größer als 1,5 cm).

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Zuerst wird das Fleisch zusammen mit dem Knoblauch angebraten. Wenn es eine schöne Farbe hat, gebt Ihr das Tomatenmark dazu rührt es unter und lasst es kurz mit brutzeln.
Anschließend kommt das restliche geschnippelte Gemüse (auch Mais und Bohnen) rein und wird ein paar Minuten mit gebraten.
Danach dann eine der Tomatendosen drüber, alles durchmengen und ein bißchen (5 bis 10 Minuten) köcheln lassen.

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Nun wird, nach Gusto, gewürzt, noch einmal aufgekocht und daraufhin die Creme Fraiche untergebracht.

Dann könnt Ihr Eure Enchiladas befüllen. (Achtung: Tortillas vorher im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen, sonst reißen sie.)

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Die gefüllten Tortillas rollt Ihr ein und platziert sie (mit der Öffnung nach unten) in der Auflaufform.

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Solltet Ihr noch was von der Füllung übrig haben, gebt Ihr dieses einfach oben drauf.
Dann die zweite Dose Pizzatomaten darauf verteilen (am besten mit einem Löffel glatt streichen und dabei schön die Ränder und Ecken füllen).

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Zum Schluss den Käse drüber und ab in den Ofen, bei 175 Grad Umluft.

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(Ich streu’ immer noch ‘n bißchen Rosenpaprika drüber, weil’s ‘ne schöne Farbe gibt. Ist aber nicht unbedingt nötig.)

Nach 15 bis 20 Minuten könnt Ihr die leckeren Enchiladas genießen (und reserviert Euch schon mal ‘nen guten Platz auf der Couch, denn viel mehr ist danach nicht drin. :D).

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Lasst’s Euch schmecken! :)

Nutella-Dings (schon wieder!)

Es kündigt sich spontan Besuch an und Du hast keinen Kuchen im Haus? Schlimm!
Zeit zum backen is’ auch nicht mehr wirklich? Schlimmer!
Supermarkt um die Ecke? Gerettet!

Du kaufst ein:

2 Packungen fertigen Blätterteig
1 Glas Nutella
1 Ei

… und machst Dich schnell wieder auf den Heimweg.

Zu Hause teilst Du den Blätterteig jeweils in der Mitte, so dass Du 4 Stücke hast.
Dann packst Du ein Stück Backpapier auf ein Blech und legst eins der Teigstücke drauf.
Darauf verteilst Du 1 bis 1,5 Esslöffel Nutella.
Nächstes Teigstück obenauf, wieder (mit der gleichen Menge) bestreichen.
Und das Ganze noch einmal.
Das 4. Stück nutzt Du als Deckel.

Dann stellst Du Deinen Ofen auf 200 Grad Umluft und lässt ihn so vorheizen.
Anschließend stellst Du ein Glas in die Mitte des geschichteten Teigs und schneidest ihn so ein:

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Dann werden je 2 der Teile ineinander eingerollt. Immer je zueinander.

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Wenn Du alle Teile eingerollt hast, bestreichst Du das Ganze mit dem Ei und packst es in den Ofen.

In 15 Minuten klingelt’s an der Tür?
Kein Ding, bis dahin ist Dein Kuchen fertig.

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Guten Appetit wünscht
das Goo :)

Orimoto – The art of book folding

Wow! Niemals hätte ich mit so viel Resonanz auf meine gefalteten Bücher gerechnet… und ich freue mich ganz wahnsinnig darüber! 1000 Dank an Euch, für Eure durchweg positiven Reaktionen. <3!

Nachdem ich kläglich an mehreren Versuchen, das ganze u.a. via Twitter-DM zu erklären, gescheitert bin, will ich nun versuchen, Euch die Technik hier Schritt für Schritt zu zeigen.

Entdeckt habe ich Orimoto (abgeleitet von Origami; ori = falten, moto = Buch) in einer meiner Facebook-Bastelgruppen, in denen ich Mitglied bin.

Vor ein paar Wochen tauchte das erste Bild eines dieser Bücher in meiner Timeline auf und ich hab’ mich auf den ersten Blick verliebt. Nachdem auch eine Anleitung gepostet wurde, war meine Enttäuschung groß, denn man brauchte einen Drucker, um die Vorlage zu erstellen… und unserer ist kaputt. Die DIY-Pläne waren also erstmal wieder verworfen.

Trotzdem ließ die Idee mich nicht los. Ich wollte auch sowas schönes machen und das musste doch auch irgendwie ohne Drucker möglich sein?! Tja, was soll ich sagen… Ist es! Ich stieß über die FB-Gruppe ‘Handicraft with paper‘ auf die Seite Orime.de und wurde fündig. Dort muss man sich (für die freie Version des Programms) einmalig registrieren und schon kann’s los gehen.

Aber genug der vielen Worte, ich zeig’ Euch jetzt, wie’s geht.

 

Ihr braucht:

  • ein Buch (in der free Version zwischen 350 und 450 Seiten, bevorzugt Hardcover)
  • ein Lineal
  • einen Bleistift (und einen Radiergummi ;))
  • eine Wäscheklammer (als Hilfsmittel, nicht zwingend nötig)
  • gegebenenfalls verschiedene Dekomaterialien (Bänder, Schmetterlinge, Blumen…)

 

 

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Das hier wird mein ‘Opfer’. (Gekauft für ein paar Cent  im Trödelladen.)

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Und los geht’s…

Nachdem Ihr Euch bei Orime.de registriert habt, kommt Ihr über den Menüpunkt ‘Vorlagenprogramm’ auf folgende Seite:

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Hier tragt Ihr nun ganz oben die Anzahl der Seiten Eures Buchs ein.

(Achtung: Vergesst nicht, die ‘leeren’ Seiten mit zu zählen, wenn Ihr sie auch mit falten wollt!)

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Anschließend setzt Ihr die Punkte bei ‘Mit der ersten Buchseite beginnen’ (Ihr könnt natürlich auch mit der letzten beginnen, aber mir fällt es so leichter.) und, ganz wichtig, bei der Tabelle mit Maßangaben. Dann stelle ich es mir noch so ein, dass ich das fertige PDF direkt speichern kann, Ihr könnt es Euch aber auch als Email senden lassen.

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Nun müsst Ihr Euch nur noch ein Motiv bzw einen Schriftzug aussuchen (wieder Achtung: die Zeichenbegrenzung liegt bei 5 in der freien Version), auf ‘Vorlage erstellen’ klicken und dann kann der eigentliche Spaß beginnen.

So sieht ein Teil der Vorlage aus, die Ihr angezeigt bekommt:

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Es gibt also für jede Seite, die gefaltet werden soll, 2 cm-Angaben.

Ihr legt Euer Buch vor Euch, das Lineal an und setzt Markierungen an den angegebenen Stellen.

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So verfahrt Ihr mit jeder einzelnen Seite. (Ja, es ist eine Geduldaufgabe… aber, hey, es lohnt sich!)

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Wenn Ihr allle Seiten markiert habt, geht die Falterei los, wie folgt:

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Ihr macht quasi ein Eselsohr an jede Eurer Markierungen, bis hin zur Falz.

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Achtet darauf, dass Ihr sauber bis in die Ecken faltet und jeden Knick etwas mit dem Fingernagel glatt streicht, wenn er sauber sitzt.

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Ihr könnt Euch auch, pro Seite, 2 weitere Markierungen setzen und nur bis dorthin falten, um zum Buchrücken hin etwas Papier stehen zu lassen.

Ich benutze gerne eine Wäscheklammer, um mir die ersten paar Seiten ein bißchen aus dem Weg zu halten. Das sieht dann so aus:

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Es dauert gar nicht lange, bis Ihr beobachten könnt, dass die Figur langsam Form annimmt.

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Oh, Mist, Halbzeitfoto verpasst.

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So, und wenn Ihr nun fleißig dran bleibt, Seite für Seite hübsch knickt, dann haltet Ihr bald ein wunderschönes Ergebnis in den Händen…

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…welches Ihr noch, nach Belieben, schön dekorieren könnt. (Ich mag’s schlicht.)

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Ich finde, die Bücher sind ein tolles Geschenk, die man ganz simpel individualisieren und somit zu etwas ganz persönlichem machen kann. Man kann sich aber auch ganz einfach selbst dran freuen. :)

 

Viel Spaß beim nachbasteln wünscht

das Goo

 

 

 

Schneller Nutella-Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Super spontanen Kuchenhunger und nicht mal ‘nen Krümel im Haus?

Tja, dann haste ‘n Problem… zumindest, bis Du von diesem Tassenkuchen weißt.

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In 5 Minuten gemacht und super lecker (wenn auch nicht besonders hübsch :D)!

Achtung, es geht los. Du brauchst:

  • eine große Tasse
  • 4 Eßlöffel Mehl
  • 4 Eßlöffel Zucker
  • 2 Eßlöffel Kakao (den echten, nicht den gesüßten!)
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Ei
  • 3 Eßlöffel Milch
  • 3 Eßlöffel (Sonnenblumen)Öl
  • 1 dicken Eßlöffel Nutella

 

Du löffelst zunächst alle ‘trockenen’ Zutaten in Deine Tasse und mischst das Ganze (am besten mit einer Gabel) etwas durch. (Vorsicht, staubt!)

Anschließend gibst Du die restlichen Zutaten in die Tasse und rührst mit der Gabel alles zusamen, erst vorsichtig, dann nach und nach etwas kräftiger, so, dass ein schöner Brei, möglichst ohne Klümpchen, entsteht.

Dann bekommt die Tasse ein warmes Plätzchen in der Mikrowelle (Gabel raus! ;P), für etwa 2 Minuten, auf höchster Stufe.

Ja, das war’s auch… und schon hast Du ein Problem weniger!

Guten Appettit wünscht

das Goo :)

Streichholzschachtelschränkchen

Ich bin ja ein riesen Pinterest-Fan… und da geht der Ärger auch schon los.

Da kann man wunderbar etwa 17334 tolle Dinge in der Minute entdecken, von denen man ungefähr 17332 unbedingt ausprobieren und/oder nachmachen muss will. Also, zumindest, wenn man ich ist. Und jetzt bin ich das ja nun mal.

Dabei isses auch völlig nebensächlich, ob dieses Dings völlig unnötig, unbrauchbar, sinnlos und überflüssig ist.

Ist es bunt? Ist es niedlich? Sieht es vielleicht lecker aus? Ist es machbar? Egal… ICH WILL ES!

So, wie dieses Streichholzschachtelschränkchen eben:

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Falls es Euch packt und Ihr mir nachbasteln wollt, will ich Euch gern erzählen, wie ich es gemacht hab’.

 

Ihr braucht folgendes:

  • 12 Streichholzschachteln (oder mehr, Hauptsache die Anzahl ist durch 4 teilbar)
  • 2 Leinwandkartons (oder eine andere Art fester Pappe)
  • kleine Perlen (oder etwas, das Ihr als Schubladenknauf verwenden wollt), so viele, wie Ihr Schachteln habt
  • hübsches Papier (eventuell geht auch Acrylfarbe, das hab’ ich allerdings noch nicht versucht)
  • Heißkleber/Sekundenkleber/Bastelleim (mit was auch immer Ihr gerne arbeitet)
  • ein paar Wäscheklammern zum fixieren können auch nicht schaden

Zuerst hab’ ich die kleinen ‘Schubladen’ aus den Schachteln genommen und je 3 dieser aufeinander geklebt und zum trocknen mit Klammern fixiert.

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Anschließend hab’ ich meine Schubladen mit ‘Knöpfen’ versehen.

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Dann habe ich meine Schachteltürme auf dem Leinwandkarton ausgerichtet und mir markiert, wo ich ausschneiden muss. Ungefähr so:

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Die Pfeile zeigen in die Richtung(en), in die die Schubladen sich öffnen lassen sollen. Ich hoffe, das ist verständlich. :D

Dieses Stück Karton (oder Pappe) braucht Ihr 2x, als Boden und als Deckel.

Bevor Ihr nun aber alles zusammen klebt, vergesst nicht, das Ganze erstmal hübsch einzuschlagen oder anzupinseln. Ich möchte fast behaupten, dass da Eurer Phantasie nur wenige Grenzen gesetzt sind, wenn überhaupt. Ich hab’  ein Papier benutzt, das mir irgendwann mal bei Woolworth ins Körbchen gehüpft ist.

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(Zum trocknen immer alles hübsch fixieren!)

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Ich hab’ ganz bewußt bei zweien meiner Schachteltürmchen je eine Reibefläche frei gelassen, so dass man die Streichhölzer auch noch nutzen kann. Selbstverständlich könnt Ihr, für eine schönere Optik, die Schachteln komplett bekleben.

 

Zum Schluss bleibt eigentlich nur noch, alle Teile ordentlich miteinander zu verleimen (so, wie oben mit den Pfeilen angedeutet). Ich denke, das erklärt sich von selbst.

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Tadaa, fertig ist das Schränkchen! Ganz so nutzlos isses dann übrigens gar nicht: man kann darin super z.B. Haarnadeln aufbewahren. Oder man packt eine zweite Etage drauf und macht einen Mini-Adventskalender draus (Warum nicht schon mal an Weihnachten denken. So kurz vor Ostern. *hust*).

Ich bin mir sicher, Euch fällt da auch noch einiges ein.

Viel Spaß beim basteln!

 

Euer Goo :)

 

Regenbogen-Limokuchen


Kuchen

 

 

Mich packt’s ganz oft, dann brauch’ ich was süßes. Deswegen back’ ich zwischendurch immer mal wieder ‘nen schnellen Kuchen oder ein paar Muffins. So auch letzten Sonntag. Da mich eine liebe Mitfacebookerin nach dem Rezept gefragt hat, will ich es nun hier teilen. Es geht wirklich schnell und der Kuchen ist auch nach 3 Tagen, entsprechend aufbewahrt, noch superfrisch!

 

Hier hab’ ich mich orientiert: Limokuchen

 

  • 3 Tassen Mehl
  • 2 – 2,5 Tassen Zucker
  • 1 Tasse Öl
  • 1 Tasse Limo (Zitrone oder Orange)
  • 4 Eier
  • 1 Pck Backpulver
  • 1 Pck Vanillezucker
  • Fett für die Form
  • Fondant/Zucker- oder Schokoladenguss/Streusel o.ä. zum verzieren

und Lebensmittelfarben nach Gusto (ich habe Crazy Colors benutzt und bin total von der Intensität begeistert!).

 

Ich habe große Tassen zum abmessen benutzt und zuerst alle trockenen Zutaten in eine Schüssel gefüllt. (Das Mehl und das Backpulver hab’ ich gesiebt.)

Anschließend hab’ ich die feuchten Zutaten dazu gegeben und alles gut miteinander verrührt.

Hier ist der Kuchen eigentlich schon backfertig. Aber nicht, wenn ich noch Sachen über hab’. :D

Ich hab’ also den fertig vorbereiteten Teig in ungefähr gleichen Teilen auf 6 Schüsseln aufgeteilt und dann in jede der Schüsseln eine andere Farbe (laut Packungsangaben) beigemischt.

Dann habe ich eine Springform (26er) vorbereitet (den Boden mit Backpapier versehen, den Rand eingefettet) und nach und nach die Farben ‘einlaufen’ lassen. Das heißt, die erste Farbe einfach in die Mitte des Bodens laufen lassen, die zweite Farbe in die Mitte der ersten Farbe laufen lassen, die dritte Farbe in die Mitte der zweiten Farbe laufen lassen usw… Hierbei nichts verrühren, glatt streichen oder sonst was. Einfach immer in die Mitte.

Wenn alle Schüsseln geleert sind, kommt das gute Stück bei 175° Umluft etwa 50 Minuten in den Ofen. (Zum Schluss hin im Auge behalten, denn von ‘Fertig!’ bis ‘Oha!’ dauert’s nur wenige Sekunden.)

Ganz am Ende kann man den Kuchen nach Belieben verzieren. Ob nun Schokolade, Frosting, Zuckerguss… bleibt jedem selbst überlassen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich hatte noch Fondant von Weihnachten über, so hab’ ich meinem ein schickes Sternendeckchen übergeworfen.

Viel Spaß beim nachbacken und guten Appetit! <3

Kuchen (1)

Soljankamassaker

Soljanka

Eine der häufigsten meiner Fragen zu Hause ist “Auf was habt Ihr denn Hunger?”.

Nun ist mein Mann ein ehemaliges DDR-Kind und so war seine von Erinnerung getriebene Antwort letztens “SOLJANKA! Das hat meine Oma früher gemacht.”. Bums. Jetzt hatte ich ‘n Problem.

Ich liebe es meinem Mann ‘ne Freude zu machen, aber ich wußte nicht mal, was Soljanka eigentlich ist.

Also erstmal Google bemüht… Bilder gesehen, festgestellt, sowas schon mal beim Schwiegerpaps gegessen zu haben. Chefkoch.de geöffnet, Einkaufsliste geschrieben… und auf gut Glück los gelegt.

An diesem Rezept hier (Soljanka in Variationen) hab’ ich mich orientiert. Wie ich es abgewandelt hab’, will ich Euch gern im Folgenden beschreiben.

 

  • 400 g Kassler
  • etwa 250 g Wurstreste (hier: Salami, Bierwurst)
  • ein gutes Stück Speck
  • 2 Gläser Letscho
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Paprika
  • 3 Tomaten
  • 1 Glas Gewürzgurken
  • 2 – 2,5 EL Zucker
  • 2 EL Balsamico
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Piment, Kümmel, Petersilie, Majoran, Magic Spice
  • Creme Fraiche (mit Kräutern)(oder Schmand)

 

Zunächst hab’ ich das Fleisch, die Wurst und den Speck in mundgerechte Stücke gewürfelt und in einer Schüssel beiseite gestellt.

In die nächste Schüssel kamen Zwiebelwürfel und Knoblauchzehen, die ich durch die Presse gejagt habe.

Anschließend die Gurken, Tomaten und Paprika würfeln (oder in Streifen schneiden, oder Sternchen ausstechen, oder was weiß ich. :D) und auch bereit stellen.

Noch die Lorbeerblätter klein hacken, dann kann’s los gehen.

Fleisch, Wurstreste und Speck in etwas (Oliven)Öl anbraten, dann nach und nach Zwiebeln und Knobi dazu geben.

Den Zucker darüber und nach einem kleinen Moment mit dem Balsamico ablöschen.

Anschließend das Letscho zufügen und mit etwas Wasser aufgießen. (So, dass alles grade so schwimmt.)

Die Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, Kümmel, Paprika und Piment je nach Geschmack dazu und bei mittlerer Hitze ungefähr 10 Minuten alles ein bißchen einkochen lassen.

Zum Schluss Gurken, Tomaten, Paprika und die Kräuter rein, kurz aufkochen lassen und bei kleiner Hitze nochmal etwa 10 Minuten durchziehen lassen.

Mit einem großen Klecks Creme Fraiche (oder Schmand) servieren.

Bei uns gab’s ein aufgebackenes Baguette dazu.

 

Lasst’s Euch schmecken! :)

 

(P.S.: Mein Mann war schwer begeistert! :))

Jetzt geht’s aber los hier…!

Da kommt sie und wirft noch ‘nen Blog ins Internet, auf den die Welt gewartet hat vermutlich nicht wirklich braucht.

Viele von Euch ‘kennen’ mich von Twitter, manche von Facebook, wenige im wahren Leben und die meisten wahrscheinlich gar nicht.

Ich denke, ein paar kurze Infos über mich können bestimmt nicht schaden. Nur doof, dass es mir unglaublich schwer fällt, mehr als 140 Zeichen über mich selbst zu schreiben. Hm.

Zunächst mal ist es sicher gut zu wissen, dass ich stolze Inhaberin eines unendlich unruhigen Geistes bin. Gut, ‘stolz’ mal mehr, mal weniger, aber da isser nun mal permanent. ‘Nichts tun’ ist für mich mehr Qual als Erholung, ich bin immer dran, irgendwas zu rühren, zu räumen, zu malen, zu lesen, zu fummeln… (Das wurde mir auch schon mal zum Verhängnis, aber dazu schreibe ich vielleicht ein anderes mal mehr.)

Und genau dieser ist es auch, der mich hierzu antreibt. Ich bin ständig auf der Suche nach Neuem, süchtig danach, Dinge zu lernen, mir (unnützes) Wissen in den verschiedensten Bereichen anzueignen und 1000 Dinge auszuprobieren.

Somit ist das Internet für mich Fluch und Segen zugleich. Zum einen zwar ein unheimlicher Zeitfresser (und ich muss mich da wirklich, WIRKLICH oft selbst ausbremsen!), zum anderen aber auch ein wundervoller, riesiger Spielplatz mit einem enormen Pool neuer Ideen, Inspirationen und Anleitungen.

Irgendwann hab’ ich angefangen, Dinge, die ich im Internet interessant fand, nach zu machen. So hab’ ich mir, beispielsweise und unter anderem, selbst das stricken und häkeln beigebracht. Da es mich aber schnell langweilt, tage- oder wochenlang das Gleiche zu machen, blieb es natürlich nicht alleine dabei. So fand ich dann heraus, dass ich wohl ein ausgeprägtes Faible für’s Kochen und Backen hab’ und auch ein bißchen Talent und große Freude was Basteleien betrifft.

Ganz lange hab’ ich das alles nur für mich gemacht, mal hier ‘ne Mütze für den Junior, mal da ‘ne kleine Deko für Mamas Flur, aber im Großen und Ganzen eben meist im ‘stillen Kämmerlein’.

Vor ein paar Monaten dann hab’ ich mich getraut, mal hier und da ein Foto bei Twitter und/oder Facebook zu posten. Essen, das ich gekocht habe, mal ‘nen Schal, den ich gehäkelt habe, Bilder vom basteln… und ich war total überrascht, über die positiven Reaktionen! Ich bin nicht unbedingt jemand, der vor lauter Selbstbewusstsein nur so strotzt. Und, zugegebenermaßen, dieser Zuspruch ist für mich ein bißchen wie ein Streicheln meiner Seele.

Neben viel Lob (und ein bißchen Kritik, die ich, sofern fair und berechtigt, auch gerne dankbar annehme) kam immer mal wieder die Frage “Wie hast Du das eigentlich gemacht?” auf, oft auch “Schickst Du mir mal das Rezept?” oder “Gibt’s dafür ‘ne Anleitung?”. Und damit komm’ ich auch wieder da an, warum ich das hier jetzt machen möchte.

Ich möchte Euch einladen, mich ein Stück weit zu begleiten, selbst zu versuchen, nachzumachen, vielleicht einfach nur meine Freude mit mir zu teilen und gerne auch, über die Kommentarfunktion, mit mir in Kontakt zu treten, zu diskutieren, mich zu inspirieren, zu motivieren.

Letztendlich werdet Ihr hier nach und nach gezwungenermaßen mehr über mich erfahren und ich finde es unglaublich schön, dass ich sich sogar schon VOR meinem ‘Eingangspost’ die ersten (ein)gefunden haben, um ein bißchen ihrer Zeit mit mir zu teilen.

Danke dafür! ♥

-Das Goo-

Käsesuppe

Wie das manchmal so ist: da legste Dir ‘nen Blog zu… und dann vergisste völlig, dass Du den hast. Oops, shame on me!

Als ich dann heute aber in der Küche stand und etwas kochte, das genauso so lecker wie simpel ist, fiel er mir wieder ein und ich dachte, ich teil’ das Rezept mit Euch.

Also, Achtung, aufgepasst:

1 kg Hackfleisch (gem.)

3 – 5 Zwiebeln

2 – 3 Knobizehen

3 – 5 Stangen Lauch

1 Liter Gemüsebrühe

2 Pck Sahneschmelzkäse

2 Pck Kräuterschmelzkäse

Je nach Geschmack:

1 Stck Fonduekäse

Pfeffer

Muskatnuss

Paprika

Thymian

Liebstöckel

Die Zwiebeln würfeln und zusammen mit dem Knoblauch in etwas Öl schön glasig dunsten. Anschließend das Hackfleisch zugeben und gut durch braten. Dieses mit der Gemüsebrühe ablöschen und das ganze kurz aufkochen lassen.

Danach den (Schmelz)Käse in die heiße Flüssigkeit rühren, alles kräftig (!) nach eigenem Befinden würzen und auf mittlerer Stufe etwa 20 min köcheln lassen. Nach etwa 10 min den Lauch zugeben, damit dieser noch etwas Biss behält.

Zur Suppe am besten Weißbrot oder Baguette reichen.

Bon Appetit!

P.s.: die hier vorgegebene Menge reicht in einem 3-Personenhaushalt (mit guten Essern!) etwa 2 Tage. Man kann sie bedenkenlos einfach zugedeckt auf dem Herd stehen lassen und immer wieder erwärmen. Sie wird mit jedem Mal noch besser! Perfekt für den Herbst. Viel Spaß beim ausprobieren! ♥